Seit 2009 vertrete ich als Ihr direkt gewählter Bundestagsabgeordneter den Wahlkreis Osterholz-Verden in Berlin: für dieses Vertrauen bedanke ich mich ganz herzlich bei Ihnen.
Ich gehöre zu den Menschen, die davon überzeugt sind, dass wir das, was wir verteilen wollen, erst einmal erarbeiten müssen. Ich bin sicher, viele von Ihnen werden diese Einstellung teilen.
Oft habe ich den Eindruck, dass sich im politischen Berlin mehr Gedanken um das Verteilen als um das Erarbeiten gemacht werden. Vor allem bei meiner Arbeit im Haushaltsausschuss achte ich darauf, dass das von Ihnen hart erarbeitete Geld sinnvoll eingesetzt wird. Mir ist es wichtig, dass die Mittel, die der Bund zur Verfügung stellt, auch bei den Menschen ankommen, für die sie gedacht sind und die sie benötigen.
Andreas Mattfeldt mit dem taiwanesischen Repräsentanten Jhy-Wey Shieh (2. v.r.) in der Taipeh-Vertretung
Eine sparsame Haushaltspolitik eckt selbst im Kollegenkreis an. Derjenige, der Geld verteilt, ist immer beliebter als derjenige, der Zahlungen in Frage stellt oder kürzt. Sechs Jahre durfte ich daran mitwirken, dass wir unsere Schulden zurückgezahlt haben. Leider erlebe ich in den vergangenen drei Jahren, wie die Ampel-Regierung den Schuldenberg exponentiell anwachsen lässt.
Ich stehe für Sparsamkeit – nicht, um Menschen etwas wegzunehmen, sondern vielmehr, um etwas zu erhalten. Ich habe dabei vor allem die kommenden Generationen im Blick. Wir sind unseren Kindern und Kindeskindern verpflichtet. Damit auch sie die Herausforderungen ihrer Zeit bewältigen können, müssen wir unseren großen Schuldenberg endlich abzubauen.
In meinem gesamten Berufsleben aus Wirtschaft und Verwaltung habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Diese Erfahrung als Praktiker bringe ich täglich in meine politische Arbeit in Berlin ein.
Andreas Mattfeldt mit dem deutschen Astronauten Matthias Maurer